Das wie die Kunsthalle architektonisch ausgefallene Café Schirn war schon immer tagsüber Museumscafé und abends Anlaufstelle für Nachtschwärmer. Zunächst lange Jahre von den Domizil-Leuten erfolgreich geführt, wurde es nach einer umfangreichen Umbauphase in komplett neuer Optik, mit neuem Konzept und unter neuer Führung von Kofler und Partner wiedereröffnet und behauptete sich recht lange als eine der beliebtesten Locations im Frankfurter Nachtleben. Mittlerweile hat der Andrang ein wenig nachgelassen, und man kann bequem durch die großen Hallen wandeln. An heißen Sommertagen empfiehlt sich ein Mittagessen oder ein Café am Nachmittag unter dem mit durchsichtigen Gazejalousien vor der Sonne schützenden, überdimensionalen Hocker. Auf der Speisenkarte fallen besonders die appetitanregenden Tapas für den sehr kleinen Hunger ins Auge. Das Publikum ist bunt gemischt, abends achtet man wie so oft auf Sehen und Gesehenwerden...
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.