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Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie

Schaumainkai 63
60596 Frankfurt
069/6050980
069/610163


Das Städelsche Kunstinstitut umfaßt drei Gebäudeteile und einen Skulpturengarten. Im Altbau befindet sich die Sammlung Alter Meister. Im Neubau dagegen wird die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts gezeigt. Seit 1990 ist im sog. neuen Flügel moderne und zeitgenössische Kunst untergebracht.

In der Städelschen Gemäldegalerie werden alte und neue Meisterwerke in einem einzigartigen, spannungsreichen Dialog gezeigt, dabei sind alle wichtigen europäischen Schulen vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart im Städel vertreten.

Der Stifter des Städelschen Kunstinstitutes ist der Frankfurter Bürger und Handelsmann Johann Friedrich Städel (1728-1816). Mit seinem Testament begründete er 1815 das Institut und vermachte ihm zugleich sein Vermögen und seine ansehnliche Kunstsammlung. Er stellte ihm zwei Aufgaben: Einrichtung und Ausbau einer öffentlich zugänglichen Kunstsammlung sowie Ausbildung und Förderung junger einheimischer Künstler. Die damals eingerichtete Kunstschule wurde 1923 abgetrennt und ist heute Staatliche Hochschule für Bildende Künste. Das Museum selbst wuchs in über anderthalb Jahrhunderten zu einer Kunstsammlung von Weltrang heran. 1878 bezog es einen Neubau am Schaumainkai in Sachsenhausen, der 1915-20 erweitert, nach Beschädigung im Krieg bis 1966 wieder aufgebaut wurde und 1990 einen Erweiterungsbau erhielt. Die Förderung des Museums ist Aufgabe des seit 1899 bestehenden Städelschen Museums-Vereins e.V. 1907 wurde von der Stadt Frankfurt die Städtische Galerie gegründet, die im Städelschen Kunstinstitut integriert ist und sich vor allem der modernen und zeitgenössischen Kunst widmet.

Der schöne Skulpturengarten, als kleiner Park angelegt, dient der Erholung und ist gleichzeitig Schauplatz zeitgenössischer Skulpturenausstellungen. Seit 1976 gab es hier Gruppen- und Einzelausstellungen von so bedeutenden Künstlern wie George Rickey, Joseph Beuys, Ulrich Rückriem, Richard Serra, Anthony Caro oder David Smith.

Zum Sammlungsbestand zählen rund 3.300 Bilder, von denen insgesamt etwa 650 in der ständigen Ausstellung vertreten sind.

Die Graphische Sammlung im Städel ist mit mehr als 100.000 Arbeiten auf Papier eine der bedeutendsten ihrer Art. Einzigartige Schwerpunkte sind deutsche und italienische Künstler der Spätgotik und Renaissance, französische Künstler des 18. Jahrhunderts, deutsche Künstler des 19. Jahrhunderts und des Expressionismus. Der Bestand der renommierten Städelschen Bibliothek umfaßt 73.500 Bände. Dazu kommen umfangreiche Sammlungen von Auktionskatalogen und die wichtigsten aktuellen Kunstzeitschriften.

Kunstwissenschaftliche Forschung ist eine zentrale Aufgabe des Hauses. Die Publikationen des Städel genießen internationales Ansehen. In Vorbereitung sind: Kataloge der italienischen und deutschen Malerei vor 1550, der Skulpturen des 19. und 20. sowie der Malerei des 20. Jahrhunderts.

Weitere Schwerpunkte bilden die Restaurierungswerkstatt für Gemälde und Graphik mit einem Team von hochqualifizierten Restauratoren, die Sammlerberatung sowie die Museumspädagogik und Bildungsarbeit für alle Altersgruppen.

Den drei Gebäudeteilen des Städels sind jeweils zeitlich voneinander abgegrenzte Kunstsammlungen zugeordnet:

I. Malerei des 14. bis 18. Jahrhunderts, z.B.
Alte Niederländer
Italienische Malerei
Große deutsche Altäre
Europäische Barockmalerei

II. Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, z.B.
Deutsche und Französische Malerei des 19. Jahrhunderts
Deutscher Expressionismus
Französische und Deutsche Klassische Moder

III. Kunst des 20. Jahrhunderts, z.B.
Surrealismus
Beckmann, Giacometti, Picasso
Baselitz. Lüpertz, Immendorf, Antes, Polke
Twombly, Richter, Tapies, Penck, Zero, Kiefer



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Homepage: http://www.staedelmuseum.de/
 
Email: staedel@t-online.de
 

 
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ARTMaker Ich schätze sehr die Graphische Sammlung des Städel. Für Namen wie Kirchner oder Beckmann zählt die Graphische Sammlung des Instituts weltweit zu den ersten Adressen. Für mich Grund genug zu regelmäßigen Besuchen des Städels!