Magazin: La Palma

La Palma

Die westlichste Insel der Kanaren, La Palma, wirkt aus der Perspektive der Vögel wie ein Herz. Doch wenn man sich vom Wasser aus diesem spanischen Eiland nähert, ergibt sich ein anderes Bild.


La Palma
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Als mächtiger Scherenschnitt erhebt sich La Palma aus dem Atlantik, die Höhenzüge wirken noch gewaltiger als sie ohnehin schon sind. Wie die ganze Inselgruppe der Kanaren ist auch La Palma vulkanischen Ursprungs und hat sich nach einer Ozean-Eruption vor rund 20 Millionen Jahren entwickelt. Bis heute ist der Vulkanismus das prägende Element, wobei der letzte Ausbruch 1971 war. Trotzdem sind Geografie, Flora und Fauna vom Ursprung des Eilands geformt worden.
La Palma wird von seinen vulkanischen Höhenzügen von bis zu 2.500 Metern dominiert, wobei die meisten Vulkankegel mit Kiefernwäldern und anderen mediterranen Kulturpflanzen bedeckt sind. Nur wenige „nackte“ Kegel präsentieren sich noch mit Lava- und Ascheausläufern, zudem ist hier einer der größten Erosionskrater des Planeten zu bewundern. Bei Forschern ist die spanische Insel äußerst beliebt, da La Palma quasi ein „Kontinent im Kleinen“ ist. Durch die Cumbre, der größte Gebirgskamm, sind fast alle Klimazonen vertreten. Durch den hohen Regenanteil, vor allem im Vergleich zu den anderen Inseln der Kanaren, ist La Palma eine grüne Insel. In Verbindung mit den rar gesäten Stränden gilt die Insel vor der afrikanischen Küste nicht als Touristen-Magnet.

Wasserfall auf La Palma
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Die Landwirtschaft ist der größte Wirtschaftsfaktor auf La Palma. In der niedrigen Küstenregion mit subtropischem Klima wachsen Bananen, Mangos, Ananas und Papayas. Ab ca. 400 Metern entfalten sich Wein, Aprikosen, Pfirsiche, Palmen, Kartoffeln und viele Getreidearten. Ab der Baumgrenze, welche primär von der kanarischen Kiefer dominiert wird, findet man Lorbeer- und Maronenbäume. In den noch höheren Lagen machen sich vor allem Pflanzen des Archipels breit.
Zentrum der Insel ist die Hauptstadt Santa Cruz de la Palma. In der alten Hafenstadt leben 18.000 der rund 80.000 Einwohner. Mehr oder weniger ist und war die Hauptstadt auch die einzige Verbindung zu den anderen sechs Inseln der kanarischen Inselgruppe und damit auch zum Rest der Welt. Dieser Umstand ermöglicht es den wenigen Touristen, die Kanaren auf eine sehr reine und natürliche Art zu bewundern. Traditionelle Künste und Gebräuche werden auf La Palma gewahrt und gepflegt. Weberei, Seidenspinnerei, Stickerei und Korbflechterei sind hier lebendig und sind hauptsächlich die Aufgabe der Frauen. Die Männer drehen Zigarren, stampfen den Most aus den Trauben, töpfern und bearbeiten das Land. An oberster Stelle aber immer die kanarische Familie.


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